GESCHICHTE

 



Das Wort Judo besteht aus den 2 japanischen Silben: JU,
was soviel wie "Nachgeben" oder "Ausweichen" heißt, und DO bedeutet "Minimum an Kraft,
Maximum an Wirkung".
Diese beiden Prinzipien werden im Wort Judo zum Ausdruck gebracht.

Der Ursprung der waffenlosen Kampfart liegt zwar mehr
als 2000 Jahre zurück, aber erst vor ca. 120 Jahren führte
sie der japanische Medinzinstudent Jigaro Kano zu einer neuen
Blüte. Mit Judo hat Kano eine auf wissenschaftlicher Basis begründete Sportart geschaffen.
1882 gründete er den Kodokan - eine Judo-Universität in Tokio, die bis heute
der Mittelpunkt des Judosportes ist.

Obwohl diese Sportart in Europa noch nicht sehr bekannt war, entschloss sich 1959 eine Gruppe sportbegeisteter Menschen Judo in Leibnitz auszuüben.

Der erste Vorstand setzte sich aus Obmann Christoph Marx,
Ludwig Jeretin, Manfred Rafolt, Eduard Fuchs
und Herbert Wiesner zusammen.

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, wie Trainingsraumbeschaffung etc.
stellten sich die ersten Erfolge ein,
und der Leibnitzer Verein wurde über die Landesgrenzen
hinaus bekannt.

Die Sektion Judo fördert Leistungssportler, legt aber großes
Augenmerk auf die Kinder- und Jugendbetreuung.